Vortrag über Wolterdinger Glaskunst

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Am Sonntag, 3. August, 2025, um 14:30 Uhr im Kehlnhof-Museum Bräunlingen: Die Wolterdinger und die Baarschwarzwälder Glaskunst.

Die Wolterdinger Glasfabrik, d ‚Glasi und d‘ Schliefi, war wohl das aussergewöhnlichste und kunstvollste Gewerbe der Bregtal Gemeinde. Über diese dort ausgeübt Glaskunst gibt es im Kehlnhof Museum in Bräunlingen eine Vortrag über die Kulturgeschichte des Glasmachens von der Antike bis in die Glasfabrik Wolterdingen. Im Kehlnhof Museum deshalb, weil ausgerechnet in unserem Jubiläumsjahr die zur Habsburger Stadt gehörende Glasgemeinde Bubenbach 300 Jahre alt wird. Sie war so etwas wie der Urknall der Baarschwarzwälder Glaserei im Dreieck Bubenbach, Herzogenweiler und dem Höhepunkt Wolterdingen. Im musealen Ambiente des Kehlnhofes mit stilgerechten Glasobjekten wird über die grosse Glaskunst in Wort und Bild erzählt.

Das wohl außergewöhnlichste Gewerbe von Wolterdingen war die Glashütte. Sie war Höhepunkt aber auch Endpunkt der grossen Schwarzwälder Glasbläser Kunst. Nicht von ungefähr hiess sie deshalb auch Glasfabrik. Zwar wurde noch Glas mundgeblasen und kunstvoll graviert, aber mit der alten Waldglashütten Tradition hatte sie nicht mehr viel gemein. Rohstoffe wie Quarz, Soda und Koks wurden importiert. Deshalb unterschied sich die Glasfabrik als Höhepunkt Baarschwarzwälder Glaskunst deutlich von den direkten Vorfahrhütten Bubenbach und Herzogenweiler.

Weil vor genau 300 Jahren das Glasmacher im Baarschwarzwald in Bubenbach auf Gemarkung Bräunlingen begann, war es naheliegend dieses Jubiläum zum Aufhänger zu machen, die Wolterdinger Glasfabrik anlässlich der vielfältigen Gewerbetraditionen von Wolterdingen ins Zentrum des Glasdreieckes Bubenbach, Herzogenweiler und Wolterdingen zu rücken.

Die Glaskunst begann aber schon im Altertum im Vorderen Orient und drang unaufhaltsam auch in den Schwarzwald vor. Wer also wissen will wie das alles vor sich ging, dem wird die Geschichte der Glaskunst bei einem Bildvortrag von den Anfängen bis in die Moderne erzählt.

Diese Beziehungskiste wird Anlässlich der 1250 Jahrfeier von Wolterdingen und seiner bedeutenden Glasfabrik und der 300 jährigen Bubenbacher Glasi Gründung im Bräunlinger Kehlnhof Museum beschrieben. Der uralte Anfang des Glashandwerkes seit dem „big beng“, dem Fulgurit und dem Obsidian, wird erklärt und die Geschichte der mystischen, geheimnisvollen Glaskunst erzählt. Die wird mit dem Glasfaserkabel noch lange nicht enden. Denn auf dem fast unvergängliche Glas werden die bedeutendsten Weltformeln geschrieben. Diese wundersame Glasträger Kiste wird behutsam geöffnet und der eigentlich zerbrechliche, aber dennoch ziemlich unvergängliche Inhalt, Schritt für Schritt in Bild und Wort unterhaltsam erläutert.

Übrigens: Auf die nächsten Formate darf man gespannt sein. Das Freilichtspiel Wochenende Mitte September an der Hochwasser Dammarena und dem grossen Finale im Dezember.

©Hubert Mauz, Wolterdingen©

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